Cyclanthera pedata
Hersteller: Kokopelli
Im Paket:20 s.
Verfügbarkeit:Lagernd
4.03€
Preis ohne Steuer 3.25€
Cyclanthera pedata (Peruanische Gurke, Caigua) - Cyclanthera pedata.
Aussaatzeit für Samen im Freiland: Ende April-Anfang Mai (wenn sich der Boden in 10 cm Tiefe auf +14°C erwärmt hat).
Saattiefe: 1,5-2 cm.
Aussaatschema: Die Sämlinge werden in einer Reihe mit einem Abstand von 50-60 cm zwischen den Pflanzen gepflanzt.
Temperaturregime: Nicht sehr anspruchsvoll an Wärme, die optimale Temperatur für Wachstum und Entwicklung der Kultur beträgt +15-20°C, bei einer Temperatur über +25°C verzögert sich die Fruchtbildung.
Bewässerung: Vor der Blüte mäßig gießen, 3-4 l pro 1 m2 alle 5-7 Tage, und während der Blüte und Fruchtbildung alle 2-3 Tage 6-12 l pro 1 m2 (je nach Wetterbedingungen).
* Es wird nicht empfohlen, mit einem starken Strahl zu gießen, da sonst der Boden weggespült wird, das Wurzelsystem, die Blätter und Stängel beschädigt werden.
Düngung: Es werden 3-5 Düngungen mit mineralischen und organischen Düngemitteln durchgeführt:
- Die erste Düngung erfolgt zu Beginn der Blüte (in 10 l Wasser werden 1 Esslöffel komplexer Mineraldünger vom Typ Azoforski und 1 Glas kuhfladenartiger Mist gelöst)
- Während der Fruchtbildung werden die Düngungen alle 10-12 Tage durchgeführt (auf 10 l Wasser nimmt man 1 Glas kuhfladenartigen Mist und 2 Esslöffel Nitrophoska), man gießt mit 5-6 l/m2
- Die letzte Düngung erfolgt 15-20 Tage vor der letzten Ernte
- Fruchtbildung unter estnischen Bedingungen beginnt nicht vor Mitte August
- Cyclanthera-Samen können zur Behandlung von Bluthochdruck verwendet werden.
Vorkultur: Gründüngung, Frühkohl und Kartoffeln, Tomaten, Hülsenfrüchte, Zwiebeln (nicht nach Kürbisgewächsen pflanzen).
Cyclanthera kann auf jedem Boden wachsen, bevorzugt aber wasserdurchlässige, gut belüftete, fruchtbare Böden mit leichter mechanischer Zusammensetzung: sandige und leicht lehmige Böden. Schwere, tonige, wasserundurchlässige und saure Böden müssen vorher verbessert werden.
Verträgt keine hohen Grundwasserstände. Kann im Freiland angebaut werden. Stellt keine erhöhten Anforderungen an Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Für die Herbstumgrabung werden 5-6 kg verrotteter Mist oder 6-8 kg Kompost, 30 g Superphosphat und 20 g Kaliumsulfat pro 1 m2 eingebracht, und im Frühjahr - 15-20 g Stickstoffdünger.

Cyclanthera (Cyclanthera pedata) oder die Peruanische Gurke gehört zur Familie der Kürbisgewächse.
Sie stammt aus Südamerika, ist in den Bergen von Peru, Ecuador und Brasilien verbreitet. Daher ihre Liebe zu Wärme und Feuchtigkeit, sowie die Fähigkeit, Früchte unter Bedingungen von kurzem Tageslicht zu bilden. Cyclanthera wurde schon vor langer Zeit von den Inkas kultiviert, aber dann geriet sie in Vergessenheit, und erst jetzt haben Wissenschaftler und Pflanzenzüchter Interesse an ihr gezeigt.
Cyclanthera ist eine kräftige einjährige krautige Liane, die eine große Anzahl von Trieben mit stark zerteilten Blättchen hat, die ihr eine besondere Dekorativität und Schönheit verleihen. Sie erfreut das Auge den ganzen Sommer über bis in den späten Herbst und die ersten Fröste hinein.
Es ist eine Liane mit Trieben von bis zu acht Metern Länge, leuchtend grünen, 7-8-lappigen Blättern und kleinen weißen Blüten, die in kleinen Büscheln gesammelt sind. Ihr Grün ist so dicht, dass man sich darunter vor der sengenden Sonne im Garten verstecken kann.
Neben ihren dekorativen Eigenschaften ist Cyclanthera auch eine Gemüsekultur. Sie blüht Ende Juni - Anfang Juli. Sie blüht lange und üppig. Die Blüten sind getrenntgeschlechtlich. Die männlichen Blüten sind sehr klein, weiß, in kleinen Büscheln gesammelt, und die weiblichen - etwas größer, gelblich gefärbt. Die Früchte ähneln kleinen Paprika bis zu 7-10 cm Länge und 2-3 cm Breite. In der Blattachsel wachsen 1 bis 5 davon, und an jeder Liane 200-250 Stück. Der Geschmack der Früchte ist angenehm und recht eigenartig. Er erinnert an den Geschmack von Gurke, Paprika und Bohne gleichzeitig, wobei der Geschmack von Gurke überwiegt. Reife Früchte sind wunderbar in Marinaden und beim Einlegen (eingeweicht). Der Geschmack von gebratenen Cyclanthera-Früchten erinnert an den Geschmack von gebratenen Bohnenschoten, nur viel leckerer.
Die Früchte der Cyclanthera werden auch frisch gegessen, indem man Salate daraus macht. Dennoch überreifen sie sehr schnell, und wenn man mit der Ernte zu spät dran ist, verlieren sie ihre Saftigkeit und werden hart.
Cyclanthera ist eine wertvolle Heilpflanze. Ihre Früchte haben eine leicht harntreibende und gallentreibende Wirkung, erhöhen die sekretorische und motorische Funktion des Magens. Sie hilft bei Anämie, Arteriosklerose, Leber-, Nieren-, Nierenstein-, Herz-, Magen- und Darmerkrankungen. Sie ist auch für Patienten mit Beinschwellungen nützlich.

Cyclanthera pedata Väätkõrvits

 

Eng.: Achocha, Caigua. Suom.: Herkkuhyppykurkku. Sven.: Korila.

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